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Sport für Mädchen in einem der sozialen Brennpunkte der StadtNicht gerade überwältigend, um nicht bescheiden zu sagen, ist das Sportangebot für Mädchen rund um den Kreuzberger Marianenplatz, einem der sozialen Brennpunkte der Stadt. Seit einem Jahrzehnt steuert der SV Seitenwechsel gegen. Den 734, meist jugendlichen Mitgliedern steht eine ganze Platte von Betätigungsmöglichkeiten zur Verfügung, sei es Basketball, Fußball oder Volleyball, aber auch Tanzen und für die Älteren sogar Boxen. "Wir arbeiten mit mehreren Schulen zusammen und leiten dort auch Arbeitsgemeinschaften", erklärt Roswitha Ehrke, die sich als Projektmanagerin speziell für eine Vernetzung mit Jugendeinrichtungen, Ämtern, bezirklichen Einrichtungen und anderen Vereinen einsetzt und dabei multimediale Gegebenheiten genutzt hat. Es wurden Poster und Plakate hergestellt und ein Film mit dem Titel "Kängerus lieben Basketball", um öffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten. Vor allem Basketball kommt an.Mit Tanja Djuddjev, einer Serbin, konnte eine Fachkraft gewonnen werden, die u.a. als Cheftrainerin bei Alba für weiblichen Nachwuchs tätig ist und dort mehrere Mini-Teams (U 11 bis U 17) aufgebaut hat. Sie steht oft mit zwanzig bis dreißig Kindern in der geräumigen Turnhalle Wrangekstraße 5, während die Mütter, oft mit Kopftuch von der Tribüne aus zu sehen. Der SV Seitenwechsel wurde 1998 gegründet, damit Frauen und Mädchen ihre Vorstellungen von Bewegung und Sport verwirklichen können. |