Medaillen dank Talenteförderung

Erst jüngst hat das Schwimm-Team des Paralympischen Sport-Clubs, der ein großartiges Beispiel für Integration und Rehabilitation, aber auch Förderung des Wettkampf- und Leistungssports bietet, bei den Europameisterschaften in Reykjavik wieder für Aufsehen gesorgt. Dabei ragten besonders Lucas Ludwig und Daniela Schulte mit fünf Medaillen heraus.

Doch auch der Nachwuchs ließ aufhorchen und lieferte den besten Beweis dafür, dass in Berlin eine hervorragende Talentförderung betrieben wird - dank eines Matthias Ulm, dem hiesigen Stützpunktleiter, und seines Assistenten, dem ehrenamtlichtätigen Maik Zeh.

"Wir sind Deutschlands erfolgreichstes Leistungszentrum in punkto Schwimmen mit Behinderten, nicht zuletzt deshalb, weil wir uns rechtzeitig um Nachwuchs gekümmert haben", erklärten beide. Allerdings sei die Arbeit mit einem einzigen Hauptamtlichen nicht mehr zu bewältigen. Ulm:"Wenn keine Hilfe kommt, ist unser Projekt gefährdet. Schließlich sind 20 bis 30 Stunden Training keine Seltenheit. Bereits jetzt stehen 16 Nachrücker auf der Warteliste, die gern aufgenommen werden wollen."

Die WM 2010 in Eidhoven, die EM 2011 in Berlin und die Paralympics ein Jahr später in London, das sind die nächsten großen Herausforderungen für den PSC.