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Erfindung und Entwicklung einer weltneuen Breitensportart"Casting-Golf" (Einfach:"Angel-Golfen")Der kleinste Klub sorgte für das größte Aufsehen, denn die Spandauer Anglervereinigung 1947 hatte sich etwas ganz originelles einfallen lassen. Ihr Motto lautete: Man nehme zwei völlig verschiedene Sportarten und füge sie zu einer neuen zusammen. Was dabei herauskam heißt Casting-Golf, kann überall gespielt werden, sowohl auf einem Golfplatz als auch auf einer x-beliebigen Wiese. Die Idee stammt vom Vorstandsmitglied des nur 80 Mitglieder starken Klubs, Thorsten Waschnig, der sich bei den Deutschen Meisterschaften 2006 in Kassel über die Lange Weile und das Nichtstun ärgerte, weil lediglich auf einer einzigen Anlage gespielt werden konnte. Seine Überlegung zu mehr Action: Statt der beim Trockenangeln verwendeten Kunststoffgewichte von 7,5 und 18 Gramm wird an der Angelrute mit Hilfe einer kleinen Öse ein Golfball befestigt, der, wie beim Casting, mit Schwung hinausgeschleudert wird, um ein markiertes Ziel in einer gewissen Entfernung zu erreichen,wobei gleichzeitig mwhrere Abschlagplätze zu benutzen sind. Gezählt wird wie beim Golf, wobei ein 30 mal 30 Zentimeter großes Tuch und eine Stange den Endpunkt darstellen. Dieser Mix aus Golf und Angeln, der vielleicht einmal ein neuer Freizeitsport wird, erlebte 2007 seine offizielle Premiere mit einem Turnier in Mahlsdorf. Im Jahr darauf fand in Tremmen die nächste, schon besser besuchte Veranstaltung mit Teilnehmern aus Berlin, Brandenburg und Rheinland/Pfalz statt. Und vor wenigen Wochen wurde sogar die erste offene Deutsche Meisterschaft ausgespielt. "Noch sind wir in der Experimentenphase, durchaus Anregungen gegenüber aufgechlossen. Wir überlegen selbst noch, die ein oder andere Änderung vorzunehmen", so Waschnig, der sich über seine Hompage (www.fun-casting.eu) bemüht, seine neue Sportart für jederman verständlich zu machen und Interessenten zu werben. Die Regel entsprechen denen vom Golf. Derjenige mit den wenigsten Versuchen hat gewonnen. Dabei erhebt sich die Frage, ob es unbedingt ein Loch sein muss, in dass der Ball gebracht werden muss. Vielleicht genügt auch ein ganz normaler Ring oder eine flache Scheibe als Ziel. Neben den rein sportlichenAspekten erhoffen sich die Verantwortlichen auch Möglichkeiten der ommunikation und Sich-besser-Verstehens. |
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