Rescue Camps als Ferienhit

Die immer knapper werdenden Hallenzeiten in den Schwimmbädern, dazu deren komplette Schließung zwischen Mai und September bereiten der DLRG Berlin große Schwierigkeiten, Rettungsschwimmer-Nachwuchs heranbilden zu können. "Da kam mir 2004 die Idee, sogenannte Rescue-Camps für 13 bis 15-Jährige in den Ferien einzuführen", berichtete Frank Villmow, der Leiter Verbands-Kommunikation. Von Jahr zu Jahr wuchs die Beteiligung. In diesem Sommer fanden bereits neun solcher Veranstaltungen in den verschiedenen Rettungs-Stationen statt, wobei die Schulfarm auf der Insel Scharfenberg und die DLRG-Zentrale an der scharfen Lanke besondernen Zuspruch erlebten. Natürlich stand das Schwimmen an erster Stelle, doch genauso viel Wert legten die Ausbilder auf Streckentauchen, Entkleiden im Wasser, Befreiungs- und Schleppgriffe sowie Herz-Lungen-Wiederbelebung, alles Dinge, die für den Notfall geübt werden mussten.

"Ich hoffe, dass viele Jugendliche bei uns bleiben",sagt Villmow, der sich erfreut darüber zeigte, mit welch einer Begeisterung alle bei der Sache waren." Wasserrettungsdienst vor Ort, das ist eine der vordringlichsten Aufgaben während des Sommers, denn in Berlin gibt es viele Strände und Badestellen. Leider kommt es oft genug vor, dass Leichtsinnige oder Ungeübte in Not geraten und Hilfe benötigen.